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Diese Kunst zieht Langfinger an |
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Geschrieben von Kemle
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Wednesday, 1. February 2012 |
20 Minuten Online berichtet:Das «Art-Loss-Register» ist die weltgrösste Datenbank für geraubte Kunst. Ein Blick in die Vermisstenliste zeigt, wessen Werke am gefragtesten sind. Bei den Top drei gibt es eine dicke Überraschung. Quelle und vollständiger Artikel: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/ Diese-Kunst-zieht-Langfinger-an-20701936
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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 1. February 2012 )
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Die bunte Königin im Berliner Exil |
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Geschrieben von Kemle
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Tuesday, 31. January 2012 |
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NZZ Online berichtet über ein neues Buch:"Bénédicte Savoys Buch über die Causa Nofretete ist gut geschrieben, bietet prägnante Zitate zu den deutsch-französischen Aspekten und unerwartete Einblicke in die von der Forschung bisher übergangene Akte «Tête de Nefertiti. 1925–1931» aus Lacaus Altertümerverwaltung. Auch die kulturhistorische Einbettung kommt nicht zu kurz: Savoy erläutert den Aufstieg der Nofretete zur Ikone der populären Kultur nach 1913, erinnert an die Begeisterung jener Zeit für historisch ferne, exotische oder archaische Kunst. Damals empfand man zumal die stilisierten Schöpfungen der kurzen Armana-Epoche als ungeheuer modern, und parallel dazu schlug man die Brücke von der «Negerplastik» zum Kubismus. Klar wird, wie lange die westliche Welt schon dabei ist, Nofretete zu lieben; fraglich bleibt, ob diese Liebe und Pflege den Besitz der Büste hinreichend moralisch legitimiert." Quelle und vollständiger Artikel:http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/die_bunte_koenigin_im_berliner_exil_1.14491052.html
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Kriminalarchäologie Foyerausstellung im Schloss Karlsruhe |
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Geschrieben von Kemle
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Tuesday, 31. January 2012 |
Über die Problematik der Hehlerei mit antiken Fundstücken informiert eine kleine Sonderausstellung im oberen Foyer des Schlosses. Sie wurde vom Römisch-Germanischem Zentralmuseum in Mainz (RGZM) zusammengestellt, das sich schon seit Jahren für eine wirksame Bekämpfung des Handels mit archäologischen Kulturgut einsetzt. Die Preise, die die Antiken auf dem Markt erzielen, sind Motor für Plünderung und Zerstörung archäologischer Stätten. Am Beispiel spektakulärer Kriminalfälle der jüngsten Vergangenheit verdeutlicht das RGZM die enge Kooperation von Archäologen und Kriminalisten. Auf mehreren großen Informationswürfeln wird u.a. die spannende Suche nach dem offenbar erst vor wenigen Jahren von Plünderern im Irak entdeckten Grab einer sumerischen Prinzessin aus dem 3. Jahrtausend v.Chr. erzählt. Berichtet wird auch von fünf türkischen Bronzegefäßen, die kürzlich die diplomatischen Drähte zwischen der Türkei und Deutschland zum Glühen brachten. Badisches Landesmuseum Schloss Karlsruhe
24.1. - 28.5.2012
Di - So, Feiertag 10 - 18 Uhr
Ab dem 24.4.2012 ist die Ausstellung an den Öffnungstagen nur bis 17 Uhr zu besichtigen.
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Dem Schwindel auf der Spur |
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Geschrieben von Kemle
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Tuesday, 31. January 2012 |
Die Berliner Zeitung berichtet: " Berliner Ermittler fahnden weltweit nach gefälschten Kunstwerken der Beltracchi-Bande. Der Schaden beträgt 35 Millionen Euro. Eine Vielzahl stilistischer Fehler brachte die Beamten auf die Spur der Fälscher." Quelle und vollständiger Artikel: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gefaelschte-kunstwerke-dem-schwindel-auf-der-spur,10809148,11528190.html
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Wenn Echtheit zur Glaubensfrage wird |
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Geschrieben von Kemle
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Tuesday, 31. January 2012 |
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Der Tagesspiegel berichtet über den jüngst abgehaltenen Kongress im Berliner Bode Museum über Kunstfälschungen: "Im direkten Vergleich wäre es wohl aufgefallen: die Striche der Radiernadel sind etwas grob, die Schattierungen wenig subtil. Eine Traube von Kunstsachverständigen gruppiert sich um Pablo Picassos „Le Repas frugal“ oder besser gesagt, um das, was der Kunstfälscher Edgar Mrugalla daraus gemacht hat. Ein authentisches Exemplar der berühmten Radierung war nicht zur Hand, und so löste das Plagiat ein Raunen unter den Teilnehmern des 13. Kunstsachverständigentags aus. Denn seit dem Skandal um die vermeintlichen Sammlungen Jägers und Knops mag sich kein Experte zu weit aus dem Fenster lehnen. Sind doch die Irrtümer und Fehlzuschreibungen selbst renommierter Fachleute, allen voran Werner Spies, durch die Affäre offenbar geworden." Quelle und vollständiger Artikel: http://www.tagesspiegel.de/kultur/kunst-wenn-echtheit-zur-glaubensfrage-wird/6125378.html
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Kein Schadensersatz für Millionen-Teppich |
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Geschrieben von Kemle
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Tuesday, 31. January 2012 |
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Die Legal Tribune Online berichtet: "7,2 Millionen Euro brachte ein Perserteppich bei Christie's in London - die frühere Besitzerin verlangte Schadensersatz. Denn sie hatte das Stück in ein Augsburger Auktionshaus getragen, das den Wert auf 900 Euro schätzte. Da der Inhaber des Auktionshauses bei der Begutachtung des Teppichs aber weder vorsätzlich noch fahrlässig seine Pflichten verletzt habe, wies das LG Augsburg die Klage am Freitag ab." Vollständiger Artikel und Link:http://www.lto.de/de/html/nachrichten/5429/lg-augsburg-kein-schadensersatz-fuer-millionen-teppich/
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Tagungsband Kunst & Recht Basel 2011 erschienen |
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Geschrieben von Weller
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Saturday, 28. January 2012 |
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Als Band 2 der Schriftenreihe Kunst & Recht, Stämpfli Verlag Bern, ist der Tagungsband zur Veranstaltung der Juristischen Fakultät der Universität Basel. Der Band enthält die instruktiven Beiträge der gleichnamigen Tagung unter der Leitung von Peter Mosimann und Beat Schönenberger, die zugleich die Herausgeber sind. Weitere Informationen unter http://www.staempfliverlag.com/index.cfm?3609AEEDF3D11B6FBB51B012994C4724#104 .
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Letzte Aktualisierung ( Saturday, 28. January 2012 )
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Wien: Rechtsstreit um Schiele-Bilder |
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Geschrieben von Weller
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Saturday, 28. January 2012 |
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Das Internetmagazin OÖNachrichten.at berichtet:
"Um den Streitwert von mindestens 2,5 Millionen Euro ging es am 13. Jänner am Landesgericht Linz. Diesen Wert sollen drei Bilder (zwei von Egon Schiele, eines von Gustav Klimt) haben, die vor mehr als 60 Jahren verschwunden sein sollen und die seither – offiziell zumindest – niemand mehr gesehen hat. Im Oktober des Vorjahres wurde die Stadt Linz vom Obersten Gerichtshof (OGH) dazu verurteilt, 100.000 Euro Schadenersatz für eine verschwundene Zeichnung von Egon Schiele zu zahlen. Nun geht es um weitere drei Bilder. Das Kuriose daran: Mehr als 60 Jahre ist es her, die damals Beteiligten sind nicht mehr zu befragen, weil tot. Eventuell noch lebende und glaubwürdige „Zeugen“ aus der damaligen Zeit konnten nicht aufgetrieben werden. Es existieren nur zwei Leihscheine aus 1951, aus denen zu schließen ist, dass eine Frau aus Wien nach Linz gekommen war, um vier Bilder zu verleihen. Bestätigt wurde dies durch ein Papier mit dem Briefkopf der damaligen Neuen Galerie. Gefunden wurden die Leihscheine 1965 im Nachlass der Wienerin, die Erben zogen vor Gericht, weil ihrer Ansicht nach die damals im Dienste der Stadt Linz stehenden Galerie-Mitarbeiter die Bilder verschlampt hätten. Volltext: http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,796639. Vgl. auch: http://ooe.orf.at/news/stories/2516487 .
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Letzte Aktualisierung ( Saturday, 28. January 2012 )
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Droit de suite- Ausweitung des Folgerechts |
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Geschrieben von Melanie Schloss
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Wednesday, 18. January 2012 |
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Das Kunstmagazin art berichtet in der Online-Ausgabe über die Ausweitung des Folgerechts. Die Länder, in denen es noch kein Folgerecht gab, mussten ab dem 1. Januar 2012 die Abgaben auf die Erben ausweiten. Quelle und vollständiger Artikel auf:
http://www.art-magazin.de/kunstmarkt/48090/droit_de_suite_folgerecht
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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 18. January 2012 )
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Interview: Voller Mehrwertsteuersatz für Lichtkunst |
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Geschrieben von Melanie Schloss
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Wednesday, 14. December 2011 |
Auf artnet.de erschien ein Interview mit Birgit Maria Sturm, Geschäftsführerin des BVDG. Henrike von Spesshardt sprach mit ihr über die neue EU-Verordnung für Lichtkunst und Lichtinstallationen, die nunmehr steuertechnisch als Wandleuchten gelten. Weiterführender Link: www.artnet.de/magazine/interview-eu-hebt-mehrwertsteuersatz-fur-lichtkunst/ artnet_29062011_Lichtkunst_Sturm.pdf
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 19. December 2011 )
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Der 900-Euro-Teppich, der jetzt 7,5 Millionen kostet |
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Geschrieben von Administrator
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Tuesday, 13. December 2011 |
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Ein Prozess, der das Auktionswesen und das Kunstrecht neu prägen könnte: "Für einen Augsburger Auktionator wurde sein Beruf zum Albtraum: Den wertvollsten Teppich der Welt setzte er bei einer Versteigerung mit 900 Euro an. Nun steht er vor Gericht" berichtet die Welt Online. Der Prozess wird durch zwei Mitglieder des Instituts für Kunst und Recht IFKUR e.V. auf beiden Seiten vertreten. Das Auktionshaus wird durch Herr RA Prof. Peter Raue und der Einlieferer durch Herrn RA Hannes Hartung vertreten. Quelle für Welt-Online: http://www.welt.de/vermischtes/article13755966/Der-900-Euro-Teppich-der-jetzt-7-5-Millionen-kostet.html
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"Rückkehr vermisster Kunstwerke ist Glücksache" |
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Geschrieben von Weller
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Thursday, 8. December 2011 |
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Simona Block in der Sächsischen Zeitung online vom 30.11.2011 berichtet: " Die Rückkehr seit dem Zweiten Weltkrieg vermisster Kunstwerke in deutsche Museen ist aus Expertensicht Glückssache. „Ihr Verbleib kann in der Regel nicht recherchiert werden, da hilft uns nur der Zufall“, sagte der bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) tätige Provenienzforscher Gilbert Lupfer der Nachrichtenagentur dpa. „Auch wenn die Zahl der Entdeckungen seit der Öffnung nach Osteuropa zugenommen hat, sind Rückgaben weiter die Ausnahme.“ Allerdings helfe auch die Datenbank Lost Art, Ansprüche durchzusetzen. „Viele Bemühungen scheitern jedoch an Verjährungsfristen und rechtlichen Bewertungen.“ Nahezu aussichtslos seien etwa Ansprüche gegenüber staatlichen Museen und Einrichtungen in Russland, wo Beutekunst qua Gesetz zum Staatseigentum erklärt wurde. „Wir wissen, dass Objekte in Museen oder Privatbesitz sind, aber kommen nicht ran.“ Verhandlungen über Beutekunst lägen inzwischen brach, nur die Ukraine sei ein bisschen beweglicher. In den beiden früheren Sowjetrepubliken habe das Wissen über die eigenen Verluste noch ziemliche Lücken, da herrsche mitunter die Vorstellung, dass die Depots deutscher Museen voll von Kunstgut aus deren Bestand seien. „Das trifft nicht zu“, sagte Lupfer. „Dass ein aus Russland stammendes Stück 40 Jahre DDR überstanden hat, ist eine große Ausnahme, ebenso wie Beutekunst in Privathänden im Westen“, erklärte er. „Wir wären ja fast froh, wenn wir für einen Austausch etwas hätten.“ Lupfer schätzt, dass nicht mehr als eine dreistellige Anzahl der derzeit noch vermissten und existenten Kunstwerke der SKD jemals zurückgeholt werden können. Seit der Rückgabe eines Großteils der 1945 von der Trophäenkommission der Sowjetarmee in Dresden beschlagnahmten Kunstgegenstände kehrten zwar Gemälde und Zeichnungen zurück. „Es werden aber wohl Einzelfälle bleiben.“ Volltext: http://www.sz-online.de/Nachrichten/Kultur/Experte_Rueckkehr_vermisster_Kunstwerke_Glueckssache/articleid-2925359
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"Neue Ideen für Rückkehr verschleppter Kunstwerke nach Gotha" |
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Geschrieben von Weller
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Thursday, 8. December 2011 |
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Felix Voigt berichtet in der Thüringischen Allgemeinen vom 07.12.11.: "Mit 15 mal 12 Zentimetern ist das jugendliche Selbstbildnis von Rembrandt geradezu winzig - und dennoch könnte der Verlust für Gotha kaum größer sein. 1945 wurde das Gemälde unter fragwürdigen Umständen fortgeschafft. Wird der Rembrandt jemals zurückkehren? Mit am meisten würde sich Martin Eberle darüber freuen. Der Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein hofft seit Jahren darauf, das Gemälde irgendwann wieder in Gotha zeigen zu können. Die rechtliche und moralische Bewertung des Abtransports nach Kriegsende und des Verkaufs an die Bayerische Staatsgemäldesammlung in den 50er-Jahren beschäftigt Eberle schon lange. Besonders pikant: Die zweifelhafte Veräußerung des eigentlich noch in Thüringer Staatsbesitz befindlichen Rembrandts durch das Adelsgeschlecht derer von Sachsen-Coburg wurde mit öffentlichen Mitteln finanziert. Von der juristisch äußerst komplexen Materie habe er noch immer erst 20 Prozent durchschaut, so der Stiftungschef. Eberle. Im Vergleich dazu zeige sich vor allem das englischsprachige Ausland immer wieder großzügig, wie man an der kürzlich erfolgten Rückgabe des "Gnadenpfennig" aus dem 17. Jahrhundert sehen könne. In Gang gebracht hatte die Debatte um die Rückkehr der "Raubkunst" Gothas Bürgermeister Knut Kreuch . Seine Forderung nach einer Rückgabe der Kunstwerke stieß jedoch in München auf taube Ohren. Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, in dessen Besitz sich das in Gotha ebenso schmerzlich vermisste Echternacher Evangeliar befindet, nahm sich immerhin die Zeit, seine Haltung zu begründen. So erklärte Museumssprecher Christian Vogel, das Stück sei für sein Haus von höchster Bedeutung. Man sei der Auffassung, das Nationalmuseum als größtes kulturgeschichtliches Museum des deutschen Sprachraums sei der ideale Ort, diese "nationale" Kostbarkeit zu präsentieren. "Hätten wir es damals nicht gekauft, wäre das Echternacher Evangeliar heute wahrscheinlich im Besitz des Metropolitan-Museums in New York", so Vogel. Dass es jetzt in Nürnberg sei, "ist aus unserer Sicht ein ganz guter Kompromiss - Thüringen ist ja nicht weit weg." Volltext: http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Neue-Ideen-fuer-Rueckkehr-verschleppter-Kunstwerke-nach-Gotha-1647862824.
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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 8. December 2011 )
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Vermögensrechtliche Restitution schließt Kulturgutschutz nicht aus |
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Geschrieben von Kemle
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Friday, 25. November 2011 |
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Pressemitteilung des BVerwG Nr. 102 v. 24. 11. 2011: BVerwG Vermögensrechtliche Restitution schließt Kulturgutschutz nicht aus Das Gesetz zum Schutz deutschen Kulturgutes gegen Abwanderung – Kulturgutschutzgesetz – findet auch auf solche Vermögenswerte Anwendung, die ihren jüdischen Eigentümern durch nationalsozialistische Unrechtsmaßnahmen entzogen und nach der Wiedervereinigung gem. § 1 VI VermG restituiert worden sind. Zum Sachverhalt
Die Kläger sind Miteigentümer der Musikbibliothek Peters. Sie wenden sich gegen die Einleitung eines Verfahrens zur Eintragung der Musikbibliothek in das Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes nach dem Kulturgutschutzgesetz. Die Musikbibliothek gehörte zum Vermögen der C. F. Peters OHG in Leipzig, deren Gesellschafter Juden waren. Das Vermögen der OHG wurde 1938/1939 enteignet, der geschäftsführende Gesellschafter wurde 1942 in Auschwitz ermordet. Die nach der Wiedervereinigung gem. § 1 VI VermG rückübertragene Musikbibliothek befindet sich in der Stadtbibliothek Leipzig sowie – ein kleiner Teilbestand – im Bach-Archiv Leipzig. Nachdem die Dauerleih- und Verwahrungsverträge mit der Stadt Leipzig und dem Bach-Archiv im Juni/Juli 2004 (teilweise) gekündigt worden waren und die Kläger die Herausgabe einzelner Stücke der Musikbibliothek an das Auktionshaus Christie's Berlin/London begehrten, leitete das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ein Verfahren zur Eintragung der Musikbibliothek in das Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes ein. Die Einleitung des Verfahrens hat ein Ausfuhrverbot zur Folge, das bis zur Unanfechtbarkeit der – noch ausstehenden – Eintragungsentscheidung andauert. Die gegen die Einleitung des Eintragungsverfahrens erhobene Klage blieb vor dem VG Bautzen und dem OVG Dresden erfolglos (OVG Dresden, BeckRS 2009, 31468). Entscheidung des BVerwG Das BVerwG hat die Entscheidungen der Vorinstanzen bestätigt und die Revision der Kläger zurückgewiesen. Die Anwendung des Kulturgutschutzgesetzes auf nach § 1 VI VermG restituierte Vermögenswerte begegnet weder im Hinblick auf völkerrechtliche Vereinbarungen, namentlich die Grundsätze der Washingtoner Konferenz v. 3. 12. 1998, noch auf Verfassungs- und Unionsrecht Bedenken. Die Einleitung des Verfahrens ist auch im Übrigen rechtmäßig erfolgt. (BVerwG, Urt. v. 24. 11. 2011 – 7 C 12/10)
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"Schwindel am Schmelzofen" - Die Suche nach einem Antikenfälscher |
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Geschrieben von Weller
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Friday, 25. November 2011 |
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Spiegel Online berichtet: "Schwindel am Schmelzofen:Zuerst wurde die 'säugende Wölfin', das Sinnbild Roms, als Fälschung enttarnt. Nun bahnt sich neuer Ärger an. Gesucht wird ein genialer Antiken-Betrüger, der 'Spanische Meister'. Wer kennt sie nicht, die Bronze-Wölfin, die in Roms Kapitolinischen Museen die Zähne fletscht, während zwei Knäblein sich an ihren Zitzen laben? 2500 Jahre soll das Symboltier der Ewigen Stadt alt sein. Ein 'etruskischer' Bildhauer habe es geschaffen. So steht es in den Kunstführern. Doch nun zeigt sich: Das rund drei Zentner schwere Metall ist ein Imitat. Bereits im Jahr 2006 - nach einer umfassenden Restaurierung der Skulptur - hatte die italienische Kunstgeschichtlerin Anna Maria Carruba diesen Verdacht geäußert. ..." Volltext: "http://wissen.spiegel.de/wissen/epaper/SP/2011/47/160.html".
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Letzte Aktualisierung ( Friday, 25. November 2011 )
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